Menschen liegen auf blauen Yogamatten und halten den Daumen hoch

Dabei bleiben Wie Sie sich selbst motivieren können

Sie kennen das: Am Anfang sind Sie hochmotiviert, haben die besten Vorsätze und fahren jeden Morgen mit dem Rad zur Arbeit oder stehen jedes Mal zum Telefonieren auf. Dann lässt der Elan irgendwie nach und immer neue Argumente machen die guten Vorsätze zunichte. Zum Beispiel: „Es regnet zu stark, ich fahre morgen mit dem Rad“ oder „Heute bin ich zu müde, um im Stehen zu telefonieren“.

Bauen Sie sich neue Routinen

So wie sich Ihr Kopf und Ihre Seele etwas merken können, so kann dies auch Ihr Körper. Das Körpergedächtnis ermöglicht uns beispielsweise, Klavier zu spielen oder Kontonummern blind auf der Computertastatur einzugeben. Kopf und Seele lernen schnell, der Körper muss trainieren. Wenn Sie also Ihr Verhalten ändern möchten, müssen Sie das neue Verhalten wieder und wieder einüben. Sie werden sehen: Irgendwann „springt der Schalter um“ und der morgendliche Weg mit dem Fahrrad zur Arbeit gehört ebenso selbstverständlich zu Ihren täglichen Aufgaben wie das Zähneputzen.

So bleiben Sie dran

Das Einzige, was hilft: Fangen Sie an und belohnen Sie sich für jeden Schritt. So bauen Sie aus einmaligen Handlungen nachhaltige und gesundheitsförderliche Routinen.

Setzen Sie sich erreichbare Ziele und fangen Sie mit kleinen Zielen an.

Das klingt einfacher als es ist. Sie müssen das Ziel erreichen können und noch eine Alternativ haben für den Fall, das etwas dazwischen kommt. Sie werden schnell aufgeben, wenn Sie sich das Ziel setzen, zweimal in der Woche für zwei Stunden zum Sport zu gehen, wenn dies nicht in Ihren Alltag passt oder Ihrem Typ nicht entspricht. Dreimal pro Woche zehn Minuten etwas für den Rücken zu tun, ist dagegen immer ein guter Beginn.


Stellen Sie sich vor, wie es sein wird, wenn Sie Ihr Verhalten ändern, und wie es sein wird, wenn alles „beim Alten“ bleibt.

Erinnern Sie sich auch an die Wohlgefühle, die sich eingestellt haben, sobald Sie Ihrem Vorsatz treu geblieben sind. Speichern Sie die entstandenen Bilder und Gefühle!

Erkennen und überwinden Sie Hindernisse.

Erkennen Sie den eigenen „Schweinehund“, wenn er zu Ihnen sagt: „Es ist schlechtes Wetter“ oder „Ich komme nicht vom Sofa runter“ oder „Ich habe keinen Sportpartner.“ Überwinden Sie mögliche Hindernisse, indem Sie aktiv etwas dagegen tun: „Ich kaufe mir Regenbekleidung“ oder „Ich trainiere direkt nach der Arbeit“ oder „Ich finde einen Sportpartner.“ Es hilft auch, sich konkrete Alternativen aufzuschreiben, zum Beispiel: „Wenn es regnet, gehe ich zum Schwimmen“ und „Wenn der Arbeitstag so anstrengend war, dass ich keine Lust mehr auf Rückengymnastik habe, dann mache ich einen Spaziergang.“ 

Belohnen Sie sich, sobald Sie ein Ziel erreicht haben.

Schenken Sie sich selbst Anerkennung und gönnen Sie sich etwas zu Belohnung, beispielsweise ein besonders schönes Frühstück, eine Stunde Entspannung auf dem Sofa, ein kleiner Ausflug.

Suchen Sie sich Verbündete, die Sie motivieren und bestärken.

Verbündete sind wichtige Sparringspartner: Familienangehörige, Freunde oder Vereinskameradinnen können Sie ermuntern, wenn es einmal schwer fällt, bei den Vorsätzen zu bleiben. Außerdem sorgen sie mit ihren Nachfragen vielleicht für einen hilfreichen „Druck“.