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Was muss ich tun?

Prävention mit System – das gelingt mit der Gefährdungsbeurteilung, die laut Gesetz (oder Arbeitsschutzgesetz) im Übrigen als zentrales Instrument des Arbeitsschutzes vorgeschrieben ist. Egal, wie groß oder klein Ihr Betrieb ist.

Für Sie als Unternehmer oder Unternehmerin ist die Gefährdungsbeurteilung ein wichtiges Instrument, um systematisch Gesundheitsgefährdungen für die Beschäftigten erkennen und bewerten zu können. Im Fall des Falles hilft sie Ihnen zu dokumentieren, dass Sie Ihrer Verpflichtung für den Arbeitsschutz nachkommen.

Auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung legen Sie fest, welche betrieblichen Maßnahmen notwendig sind, um belastende Tätigkeiten zu vermeiden oder ergonomischer zu gestalten. Im Rahmen der Prävention lohnt es sich aber, über das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß hinaus aktiv zu sein.

Investitionen in ein gesund erhaltendes Arbeitsumfeld liegen ganz im Interesse zukunftsorientierter Unternehmen: Weniger Störungen im Betriebsablauf, geringere Fehlzeiten aufgrund von Krankheit und Unfällen, weniger kostenintensive Nachbesserungen und nicht zuletzt ein motiviertes und leistungsfähiges Team halten Ihren Betrieb wettbewerbsfit. Gleichzeitig sind Beschäftigte, die ihren Beruf lange ausüben können und möchten, eine Erfolg versprechende Strategie gegen den absehbaren Fachkräftemangel. Mehr noch: Wo man gut und daher gerne arbeitet, zieht es auch neue Fachkräfte hin.

Keiner kennt seinen Arbeitsplatz besser als Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nutzen Sie deren Erfahrung und beziehen Sie sie mit in die Beurteilung der Gefährdungen ein. Übrigens sind alle verpflichtet, sich am Arbeitsschutz zu beteiligen: Arbeitgeber und Arbeitgeberin genauso wie Beschäftigte und deren Vertretung.

Unser Tipp: Beispiele für die Gefährdungsbeurteilung verschiedener Arbeitsplätze und Tätigkeiten finden Sie in der Produktdatenbank!

17.02.2014

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