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Welche Maßnahmen werden empfohlen?

  • Gestalten Sie Arbeitsplätze und Tätigkeiten so, dass langdauernde Tätigkeiten in Rumpfbeuge möglichst vermieden werden.
  • Prüfen Sie, ob Sie Hilfsmittel einsetzen können, die das Arbeiten in aufrechter Körperhaltung ermöglichen.
  • Planen Sie einen regelmäßigen Wechsel der Tätigkeiten und Körperhaltungen ein, um einseitige Belastungen zu vermeiden.
  • Unterweisen Sie Ihre Beschäftigten regelmäßig, wie sie Zwangshaltungen vermeiden können.
  • Ermöglichen Sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in langdauernder Rumpfbeuge arbeiten müssen, ausreichende Pausen.
  • Gehen Sie als Führungskraft mit gutem Beispiel voran!
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge: Wenn Arbeiten in Rumpfbeuge mindestens eine Stunde pro Arbeitsschicht ohne wirksame Unterbrechung oder Belastungswechsel ausgeführt werden, beziehungsweise wenn nach der Leitmerkmalmethode "Körperzwangshaltungen" ein Punktwert im Risikobereich 3 erreicht oder überschritten wird, müssen Sie Ihren Beschäftigten die arbeitsmedizinische Vorsorge schriftlich und persönlich anbieten.

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