Navigation und Service

Welche Maßnahmen werden empfohlen?

  • Gestalten Sie Arbeitsplätze und Tätigkeiten so, dass lang andauerndes Knien, Hocken oder Arbeiten im Fersensitz oder im Kriechen vermieden wird.
  • Planen Sie einen regelmäßigen Wechsel der Tätigkeiten und Körperhaltungen ein, um einseitige Belastungen zu vermeiden.
  • Stellen Sie den Betroffenen Persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung wie Kniepolster, Knieschoner, Kniekissen oder Knieprotektoren.
  • Unterweisen Sie Ihre Beschäftigten regelmäßig, wie sie Zwangshaltungen durch den Einsatz ergonomischer Hilfsmittel vermeiden können und wie persönliche Schutzausrüstung zu nutzen ist.
  • Ermöglichen Sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die lang andauernd kniend, hockend, im Fersensitz oder im Kriechen arbeiten müssen, ausreichende Pausen.
  • Gehen Sie als Führungskraft mit gutem Beispiel voran.
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge: Wenn Arbeiten im ein- oder beidseitigen Knien ohne oder mit Abstützen des Körpers durch die Arme, im ein- oder beidseitigen Fersensitz, im ein- oder beidseitigen Hocken oder im Kriechen insgesamt mindestens eine Stunde pro Arbeitsschicht ausgeführt werden, beziehungsweise wenn nach der Leitmerkmalmethode "Körperzwangshaltungen" ein Punktwert im Risikobereich 3 erreicht oder überschritten wird müssen Sie Ihren Beschäftigten die arbeitsmedizinische Vorsorge schriftlich oder persönlich anbieten.

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