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Nicht nur schwere körperliche Arbeit kann krank machen

Langes Sitzen

Bus oder Lkw fahren, am Fließband sitzen, am Schreibtisch arbeiten

Unser Muskel-Skelett-System ist auf Bewegung und damit Belastungswechsel angewiesen. Von bewegungsarmen Tätigkeiten spricht man, wenn die Tätigkeit an sich zu wenig oder gar keine dynamische Bewegung erlaubt. Bewegungsarme Tätigkeiten werden überwiegend im Sitzen ausgeübt. Im Unterschied zu erzwungenen Körperhaltungen (Zwangshaltungen) können die Beschäftigten ihre Tätigkeit jedoch unterbrechen und sich bewegen. Erst, wenn sie über einen längeren Zeitraum keine oder zu wenige Haltungswechsel vornehmen, wird der Stoffwechsel gebremst, das Muskel-Skelett-System unterfordert, die Muskeln ermüden und verspannen sich. Nicht zuletzt belastet Bewegungsmangel auch das Herz-Kreislauf-System. Die meist unangemessen hohe Energiezufuhr kann zu Übergewicht und Stoffwechselstörungen wie Diabetes führen. Als Faustregel gilt: Regelmäßige Sitzunterbrechungen und eine Reduzierung der Gesamtsitzzeit wirken sich positiv aus.

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte, die vorwiegend im Sitzen arbeiten: Kraftfahrer, Büro- und Produktionsangestellte.

Risikobezogene Tätigkeit:

22.02.2017

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