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Kaum Bewegungsspielraum

Arbeiten in gebückter, gestreckter und kniender Haltung

Fliesen legen, Decken streichen, Autos reparieren

Von einer Zwangshaltung am Arbeitsplatz spricht man immer dann, wenn die Tätigkeit, das Arbeitsmittel oder der Arbeitsplatz Sie zwingt, über einen längeren Zeitraum eine Körperhaltung einzunehmen, die Ihnen nur wenig Bewegungsspielraum lässt.

Auch wenn die Tätigkeiten über den Tag verteilt gefühlt nur wenige Sekunden andauern, so sollten sie zusammengerechnet nicht mehr als eine Stunde ergeben. Sonst kann eine erhöhte körperliche Belastung vorliegen.

Wer muss besonders aufpassen?

Wenn Sie in einer der folgenden Branchen arbeiten, können Sie gefährdet sein:

ZwangshaltungTätigkeit
Knien, kriechen, hocken, sitzen im Fersensitz
  • Fliesen-, Boden-, Teppich-, Parkett-, Estrich-, Natur- und Kunststeinlegen
  • Pflaster-, Dachdecker-, Installateur-, Maler- und Betonbauarbeiten
  • Schweißer- und Rangierarbeiten
  • Bergbau, Schiffbau und Gartenbau
Arbeiten über Kopf
  • Malerarbeiten
  • Trockenbau
  • Verputzen
  • Automobilmontage und -reparatur
Sitzen
  • Uhrmacherarbeiten
  • Mikroskopieren
  • Bus oder Lkw fahren
  • Arbeiten im Callcenter (ohne Möglichkeit der Ausgleichsbewegung)
Bücken
  • Arbeiten in niedrigen Arbeitsräumen/Arbeitsorten: Tätigkeit in Kraftwerksanlagen, Rohrleitungen und Behältern
  • Tätigkeiten auf Fußbodenniveau: Spargelstechen und Erdbeerenpflücken, Maurer- und Eisenflechterarbeiten.
Stehen
  • im OP oder in der Arztpraxis assistieren oder operieren
  • im Verkaufsraum stehen
  • Arbeit an Montagebändern
  • Arbeit an Zerlegearbeitsplätzen im fleischverarbeitenden Gewerbe


Risikobezogene Tätigkeit:

22.02.2017

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