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Wenn Hände und Arme zu Werkzeugen werden

Arbeiten mit erhöhter Kraftanstrengung oder Krafteinwirkung

Auf Masten klettern, mit der Hand hämmern, Schrauben kraftvoll anziehen

Unser Körper ist für einen zeitlich befristeten hohen Krafteinsatz ausgelegt. Er kann Kraft ausüben, aber auch Kräfte, die auf ihn einwirken, gut aushalten.
Der hohe Krafteinsatz allein sagt demnach noch nichts darüber aus, ob eine Tätigkeit gesundheitsgefährdend ist: Erst wenn jemand wiederholt Hände und Arme einsetzen muss, um mit Kraft eine Tätigkeit auszuüben oder hohe äußere Kräfte zu überwinden, spricht man von einer erhöhten Kraftanstrengung oder Krafteinwirkung. Dazu gehört auch das Arbeiten über Kopf: Gefühlt sind es manchmal nur ein paar Sekunden. Zusammengerechnet sollten diese Tätigkeiten aber nicht länger als eine Stunde pro Arbeitsschicht betragen.

Wer muss besonders aufpassen?

Arbeiten mit erhöhter Kraftanstrengung oder Krafteinwirkung kommen insbesondere bei folgenden Tätigkeiten vor:

  • beim Besteigen oder Befahren schwer zugänglicher Arbeitsstellen: Freileitungsmasten, Windenergieanlagen und Kränen sowie geschlossene Arbeitsstellen: Behälter oder Kanalisation,
  • beim Einsatz der Hände und Arme als Werkzeug, z.B. beim Drücken, Klopfen, Drehen, Hämmern,
  • beim Bedienen von Arbeitsmitteln, die auf Druck- oder Krafteinwirkung reagieren, z.B. beim Stemmen, Drücken, Bohren.

Risikobezogene Tätigkeit:

22.02.2017

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