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Der eigene Körper als Transportmittel

Lasten heben und tragen

Kisten schleppen, Geräte tragen, hilfebedürftige Menschen versorgen

Es müssen nicht immer gleich der überfüllte Umzugskarton oder die dreifach übereinander gestapelten Getränkekisten sein, die das Muskel-Skelett-System belasten. Auch kleine Gewichte – unter 40 Kilogramm für Männer, unter 25 Kilogramm für Frauen – können, sofern sie nicht sachgemäß angehoben, gehalten und getragen werden, auf Dauer krank machen. Wenn Sie daher häufig Lasten heben und tragen, sollten Sie Ihre Tätigkeit nach folgenden Kriterien überprüfen:

  • das Gewicht der Last,
  • die Häufigkeit des Hebens, Haltens oder Tragens pro Schicht,
  • die Körperhaltung beim Halten oder Tragen,
  • die Ausgangshöhe beim Greifen der Last und die Abstellhöhe beim Absetzen,
  • die horizontale Entfernung der Last vom Körperschwerpunkt,
  • die Symmetrie der Lastenverteilung am Körper,
  • die Dynamik der Bewegung und
  • der Trageweg beim Tragen.

Besonders ausschlaggebend für den Grad der Belastung sind Ihre Körperhaltung sowie die Häufigkeit und Dauer der Tätigkeit.

Wer muss besonders aufpassen?

Betroffen sind insbesondere Beschäftigte

  • auf dem Bau (Maurer, Zimmerer),
  • in der Pflege,
  • im Möbeltransportwesen
  • in der Landwirtschaft.

Risikobezogene Tätigkeit:

22.02.2017

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