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Monotones Arbeiten

Häufige Wiederholungen

In der Produktion oder am Fließband arbeiten

Unter häufigen Wiederholungen versteht man Arbeiten mit Händen und Armen, bei denen sich gleichförmige oder ähnliche Arbeitsabläufe ständig wiederholen. Dadurch werden immer wieder die gleichen Muskelgruppen beansprucht: Sie können sich nicht ausreichend erholen und werden mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Auch Sehnen und Sehnenansätze können dabei stark beansprucht werden. Häufige Wiederholungen belasten dabei nicht nur Hände und Arme, sondern auch den Schulter- und Nackenbereich.

Die Höhe der körperlichen Belastung bemisst sich nach verschiedenen Faktoren:

  • der Häufigkeit und Dauer der Wiederholungen,
  • der Kraft, die für die Tätigkeit aufgewendet werden muss,
  • den Greifbedingungen von Werkzeugen oder Materialien,
  • der Stellung und Bewegung der Gelenke im Hand-Arm-Bereich,
  • der Körperhaltung und
  • möglichen zusätzlichen Vibrations- oder Kälteeinwirkungen.

Wenn Sie in einer Arbeitsschicht alle Tätigkeiten zusammen genommen mehr als eine Stunde ständig wiederkehrende Tätigkeiten ausführen müssen – beispielsweise bei der Fließbandarbeit –, kann eine Gefährdung bestehen.

Wer muss besonders aufpassen?

Beschäftigte, die Montage- und Verpackungstätigkeiten ausüben oder in der Textil- und Nahrungsmittelindustrie arbeiten. Typische Tätigkeiten sind zum Beispiel:

  • Nähen,
  • Bohren,
  • Schneiden,
  • Sortieren,
  • Schrauben,
  • Montieren.

Risikobezogene Tätigkeit:

15.01.2017

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