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Wenn Hände und Arme zu Werkzeugen werden

Arbeiten mit der Brechstange, mit der Hand hämmern, Schrauben kraftvoll anziehen

Unser Körper ist für einen zeitlich befristeten hohen Krafteinsatz ausgelegt. Er kann Kraft ausüben, aber auch Kräfte, die auf ihn einwirken, gut aushalten.

Der hohe Krafteinsatz allein sagt demnach noch nichts darüber aus, ob eine Tätigkeit gesundheitsgefährdend ist: Erst wenn jemand wiederholt Hände und Arme einsetzen muss, um mit Kraft eine Tätigkeit auszuüben oder hohe äußere Kräfte zu überwinden, spricht man von einer erhöhten Kraftanstrengung oder Krafteinwirkung.

Wer muss besonders aufpassen?

Arbeiten mit Ausübung von Ganzkörperkräften kommen zum Beispiel bei folgenden Tätigkeiten vor:

  • beim Einsatz der Hände und Arme als Werkzeug, zum Beispiel beim Drücken, Klopfen, Drehen, Schlagen, Hämmern,
  • beim Bedienen von Arbeitsmitteln, die auf Druck- oder Krafteinwirkung reagieren, zum Beispiel beim Stemmen, Drücken, Bohren.
  • beim Arbeiten mit Hebeln, Brechstangen oder Hebebäumen
  • beim Arbeiten mit Drucklufthämmern und Kettensägen
  • bei Patiententransfer

Risikobezogene Tätigkeit:

15.05.2020

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