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Ihr Arbeitsplatz ist jetzt okay – der Schmerz aber immer noch da

Nun kommt das Schwierigste: lieb gewonnene Verhaltensweisen aufgeben

Ein höhenverstellbarer Tisch allein macht noch keinen Sommer

Sie haben alles in die Wege geleitet, Ihr Arbeitsplatz wurde rückengerecht ausgestattet, Sie haben Hilfsmittel an die Hand bekommen und die Arbeit wurde stress- und belastungsärmer organisiert – aber der Rückenschmerz ist immer noch da. Das liegt aller Wahrscheinlichkeit daran, dass zwar die Verhältnisse ergonomisch gestaltet wurden, Sie aber noch nicht Ihr Verhalten ändern konnten.

Gesunde Arbeitsbedingungen können nur die Plattform sein

Hilfsmittel wie Hebehilfen oder elektrische Sackkarren können Ihnen nur dann helfen, wenn Sie sie auch anwenden. Dazu müssen viele Menschen zunächst ihre Einstellung überprüfen: Wenn Ihnen Ihr neues Verhalten – beispielsweise, dass Sie als Pflegekraft ab sofort die Betten der Patientinnen und Patienten höher stellen, damit Sie sich nicht zu ihnen herunterbeugen müssen – vor Ihren Kolleginnen und Kollegen peinlich ist („Jetzt hat sie es wohl im Kreuz!“, „Als ob wir für sowas Zeit hätten!“), kann die beste Ausstattung und Arbeitsorganisation nicht helfen. Das gilt natürlich auch, wenn Sie die Hilfe als „lästig“ empfinden oder damit nicht umgehen können.

15.01.2017

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