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Alles eine Frage der Haltung

Fünf Tipps für Rücken, Muskeln und Gelenke

1. Bringen Sie Abwechslung in Ihren Job

Belastungswechsel sind wichtig. Phasen körperlicher Beanspruchung wie Zwangshaltungen oder Bewegungsmangel sollten Sie zeitnah ausgleichen, indem Sie von einer belastenden zu einer entlastenden Tätigkeit wechseln. Dazu können Sie beispielsweise vom Schreibtisch aufstehen und sich in der Küche einen Kaffee holen oder aus einer knienden Position in eine sitzende wechseln, um Werkzeuge zu säubern oder Dokumentationen zu schreiben.

2. Treten Sie selbstbewusst auf

Wenn Ihr Arbeitsumfeld Ihr neues Verhalten kritisch kommentiert: Lassen Sie sich nichts einreden! Sie haben die Rückenschmerzen und sind bereit, aktiv etwas dagegen zu tun. Machen Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen deutlich, wie gut Ihnen das neue Verhalten tut, Sie also nicht krank werden und bei der Arbeit ausfallen. Gehen Sie auch gern aktiv gegen Vorurteile vor. Beispiel „höhenverstellbare Betten“ in Alten- und Pflegeeinrichtungen: Es ist nicht richtig, dass sich die Pflegezeit dadurch wesentlich verlängert. Im Laufe eines durchschnittlichen Frühdienstes kommen höchstens drei bis fünf zusätzliche Minuten zusammen.

3. Legen Sie öfter Pausen ein

Pausen sollten ebenfalls für diesen Ausgleich genutzt werden und einen bewussten Gegenpol zum Arbeitsalltag setzen: Wer sich auf dem Weg zur Arbeit und bei der Arbeit wenig bewegt, tut sich mit aktiven Pausen etwas Gutes. Wer den ganzen Tag in Bewegung ist und körperlich schwer arbeitet, braucht Ruhe und Entspannung. Vermeiden Sie also immer zu hohe und zu einseitige Belastungen.

4. Kleine Veränderungen, große Entlastung

Wichtiger als das Ausmaß der Veränderung ist die Kontinuität: Lieber über Wochen und Monate täglich zehn Minuten etwas für den Rücken tun als am Anfang ganz viel und nach zehn Tagen gar nichts mehr. Punktuelle Aktionen bringen in der Regel nichts – es ist die Kontinuität, die zählt.  

5. Denken Sie positiv

Einer der wichtigsten Schlüssel für langfristigen Erfolg ist Ihre positive Einstellung. Nur wenn Sie davon überzeugt sind, dass Ihnen ein verändertes Verhalten helfen kann, werden Sie motiviert sein, es nicht nur auszuprobieren, sondern auch durchzuhalten.

15.01.2017

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