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Ändern Sie nicht nur Ihr Verhalten

Sondern gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber auch die Verhältnisse

Die Verhältnisse bestimmen das Verhalten

Im Arbeitsschutz unterscheidet man zwischen Verhaltensprävention und Verhältnisprävention: Ihr Verhalten können Beschäftigte beeinflussen, Ihre Arbeitsverhältnisse meistens nicht. Das kann nur der Arbeitgeber, der bei zu hohen Gefährdungen dazu auch gesetzlich verpflichtet ist. Das ist wichtig zu wissen. Sie müssen nicht alles allein schaffen.

Machen Sie den ersten Schritt

Betrachten Sie die Verhältnisse, unter denen Sie am Arbeitsplatz arbeiten. Die beeinflussen so gut wie immer Ihr Verhalten: Wenn keine Hebehilfe vorhanden ist, werden Pflegebedürftige mit eigener Kraft in den Rollstuhl gehoben; wenn der Rechner ungünstig zum Fenster steht, nimmt der Beschäftigte eine ungünstige Körperhaltung ein, wenn er geblendet wird. Bei Rücken- und Gelenkbeschwerden ist es daher sehr wichtig, dass der Arbeitsplatz nicht übersehen wird. Und dass der Beschäftigte die Hinweise, die er erhält, dann auch umsetzt: Arbeitshilfen, eine betriebsärztliche Beratung und gegebenenfalls Untersuchung, gesundheitsfördernde Kurse und vieles anderes mehr.

Lassen Sie sich nicht entmutigen

Auch wenn Sie nicht gleich alles, was wünschenswert wäre, auf einmal ändern können – starten Sie mit dem, was möglich ist. Schon eine Bewegungspause oder der konsequente Einsatz einer neuen Arbeitshilfe helfen. Kleine Erfolge sind wichtiger als Stillstand.

22.02.2017

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